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Entlang der Costa Vicentina bis nach Alcácer do Sal

Ein wunderbarer Abschnitt steht uns heute bevor, die Costa Vicentina. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit frischem Brot vom Campingplatz machen wir uns auf den Weg.

Die Rota Vicentina führt durch schöne Landschaft entlang dem Parque Natural de Alentejano. In Carrapateira zweigen wir auf eine Nebenstrasse, welche zu mehreren schönen Aussichtspunkten der Küste führt. Kurz darauf stehen wir an der farbenprächtigen Praia do Amado. Leider scheint die Sonne nicht und die Farben kommen nicht so fest zur Geltung. Wir schauen den Surfern zu und spazieren am Strand. Später stehen wir an der Praia Bordeira. Die Pflanzen in der Sandigen Landschaft blühen in den buntesten Farben.

Weiter geht die Fahrt nach Aljezur. Die Route führt uns zu einem einsameren Portugal. Bauernhäuschen, schöne Pinien und viele Eukalyptus Bäume. Das gefällt uns wesentlich besser, als die zugebaute Westalgarve.

Wir biegen Richtung Praia da Arrifana ab und fahren bis ans Ende, einem kleinen Touristenörtchen auf Surfer ausgerichtet. Der Starnd ist schön und wir nehmen die schmale Strasse Richtung Monte Clérigo. In diesem verschlafenen Nest finden wir nicht nur den Schönen Strand mit den Felsen, sondern auch ein feines nettes Restaurant für die Mittagspause. Wir essen hervorragend mit guter Aussicht auf den Strand von Monte Glérigo.

Zurück in Aljezur fahren wir nach Odeceixe und zum Strand. Dieser liegt malerisch an der Mündung des Ribeira do Serrado. Man kann aussuchen, ob man im Süsswasser oder im Meer baden möchte. Wir verweilen etwas mehr als eine Stunde am Strand, denn die Sonne scheint!

Auf der N120 geht es weiter bis nach Sines. Die ca. 1.5 h vertreiben wir uns mit Hörbuch hören. Rund um Sines erwarten einen dann Fabriken, Industrie und Raffineriene. Doch das Städtchen thront hoch oben mit seiner maurischen Burg. Wir steigen die Treppen hoch, alles ist sehr schön angelegt. Oben angekommen im alten Teil und den engen Gassen ist alles wie ausgestorben und es hat fast an allen Wänden wüste Sprühereien. Es wirkt etwas heruntergekommen und auch die Schöne Promenade oder die Burg können die Atmosphäre nicht retten. Die Burg ist geschlossen und uns hält nicht mehr viel hier.

Etwa eine Stunde fahrt durch wunderschöne Kork- und Steineichenwälder haben wir vor uns bis Alcácer do Sal. Diese kleine Stadt war früher die Salzhochburg. Heute wirkt sie eher verschlafen. Wir finden einen Platz auf einem Minicamping mit toller Sicht auf das Tal mit dem mäandrierenden Fluss Rio Sado.